Die Geschichte von Hecarim
Was Hecarim vor der Ruination war, spielt kaum noch eine Rolle. Er ritt als Ritter der Blessed Isles, bis zu dem Moment, in dem diese Inseln in Schatten fielen, und dieselben zerstörerischen Energien, die das Land verschlangen, rissen auch ihn, seine Kavallerie und jedes an seiner Seite reitende Mount mit. Was am Ende übrig blieb, war kein Ritter mehr — eine spektrale Verschmelzung von Mensch und Bestie, gebunden an ein Schicksal, das keiner von ihnen gewählt hatte.
Dieses Schicksal ist einfach und wiederholt sich endlos: Reite die Lebenden nieder. Wann immer der Black Mist über die Shadow Isles und darüber hinaus greift, führt Hecarim ihren Angriff an, und nach allem, was man hört, tut er das nicht widerwillig — er berauscht sich am Gemetzel und zermalmt alles unter sich, während seine gepanzerten Hufe weiter vorwärtsstürmen.
Sein Kit ist vollständig auf Momentum aufgebaut. Rampage spaltet alles in der Nähe und wird günstiger und härter treffend, je öfter es trifft, Devastating Charge baut Geschwindigkeit auf, je länger er läuft, und lässt ihn komplett durch Units preschen, bevor er in einem Knockback endet, der mit der zurückgelegten Distanz skaliert, und sein Passive, Warpath, wandelt diesen Bonus-Speed direkt in Attack Damage um — je schneller er sich bewegt, desto härter trifft er. Spirit of Dread tauscht einen Teil seines eigenen Lebens gegen einen Leech von nahen Gegnern, nützlich angesichts dessen, wie wenig er sich leisten kann, stillzustehen. Seine Ultimate, Onslaught of Shadows, beschwört die spektralen Überreste seiner alten Kavallerie für einen letzten Angriff, der in einer Schockwelle endet, die Überlebende in Panik fliehen lässt, statt sich zum Kampf zu stellen.
Nur wenige Champions der Isles tragen ihr altes Leben so sichtbar verwandelt wie Hecarim — ein Ritter, der durch die Ruination alles verlor und trotzdem weiterritt, nur nicht mehr auf der Seite von jemandem, der noch atmet. Er spielt die Top Lane als Fighter-Tank, angetrieben von Mana statt einer lebenden Ressource, was zu einem Krieger passt, für den der Tod nie wirklich das Ende war.
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