Die Geschichte von Lulu
Lulu bittet nicht um Erlaubnis, bevor sie die Regeln um sich herum neu schreibt. Die Yordle-Magierin betrachtet die Grenzen der physischen Welt eher als Vorschlag denn als Gesetz und verformt sie mit Hilfe ihrer Feengefährtin Pix, die ihr folgt, wohin sie auch streift, in traumartige Gebilde. Wo die meisten Menschen bei dieser Art ungezügelter Magie Gefahr sehen, sieht Lulu eine Gelegenheit, die niemand sonst ergreifen zu wollen scheint. Sie hat nie viel Grund gesehen, sich Leuten zu erklären, die die Erklärung ohnehin nicht verstehen würden.
Diese Überzeugung — dass ein Hauch von Verzauberung der Welt eher nützt als schadet — zeigt sich direkt in ihrer Kampfweise. Ihr Passive, Pix, Faerie Companion, feuert eigene zielsuchende Geschosse ab, wann immer Lulu angreift, doch aufmerksame Gegner können sie abfangen, bevor sie einschlagen. Glitterlance lässt Pix und Lulu passende Geschosse abfeuern, die alles verlangsamen, was sie berühren, während Whimsy ebenso leicht einen Verbündeten beschleunigen wie einen Gegner in ein harmloses, überdimensionales Wesen verwandeln kann, das weder angreifen noch Zauber wirken kann. Help, Pix! schickt ihre Begleiterin los, um einen Freund zu schützen oder einen Feind an ihrer Stelle zu bedrängen, und Wild Growth, ihr Ultimate, kann einen Verbündeten kurzzeitig riesig machen, nahe Gegner in die Luft schleudern und dabei eine Wand aus zusätzlicher Gesundheit verteilen.
Lulu nennt Bandle City ihr Zuhause, ein Geisterreich, das ohnehin ohne viel Rücksicht auf die Erwartungen anderer in die Sterblichenwelt hinein- und wieder aus ihr herausschlüpft — passendes Territorium für eine Magierin, die mit der Realität selbst ganz ähnlich verfährt. Als Support, die ebenso gut die Mid Lane übernehmen kann, bringt sie dieselbe Missachtung fester Regeln in ihre Rolle ein, ebenso wie ihre Yordle-Gefährten Teemo und Tristana, die die Verspieltheit von Bandle City jeweils ganz anderen Zielen zuführen. Mana befeuert all das, doch die eigentliche Grenze dessen, was Lulu versucht, scheint eher die Vorstellungskraft zu sein als die Ressource.
Galerie Lulu Art


